Höcke ändert Besuchsprogramm im Teutoburger WaldBegleitet von Protesten und einem großen Polizeiaufgebot hat der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke die Externsteine im Teutoburger Wald besucht. Höcke sei mit seinem Besuchsprogramm dann aber kurzfristig auf die nahegelegenen Externsteine ausgewichen. Sowohl das Hermannsdenkmal als auch die Externsteine hatten im Nationalsozialismus eine propagandistische Bedeutung - und besitzen sie für rechtsextreme Kreise bis heute als Kultort. Die Stadt Dortmund hatte versucht, die Rede im Rathaus zu verbieten, war damit aber in einem Eilverfahren vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gescheitert. Dort hatte die AfD bei den nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen im vergangenen Herbst einen Spitzenwert von rund 32 Prozent erzielt.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung February 22, 2026 16:31 UTC